Meine „aktuelle Nutzung von Social Web & Social Media“…

… und vor allem meine Meinung zur Thematik: Das ist der, durch einen Übungsauftrag vorgegebene, Inhalt des folgenden Eintrags.

Facebook hat ein ernstzunehmendes Problem. Massen von Leuten formierten sich, heuer wohl zum ersten Mal in dieser Form organisiert, um am 31.  Mai am sogenannten „quit-Facebook-day“ teilzunehmen. Dafür wollte alles gut vorbereitet sein: Eine schicke Internetseite wurde aufgesetzt (http://www.quitfacebookday.com/) – alle Teilnehmenden versuchten sich am viralen Marketing (zu sehen unter anderem auf Twitter: http://search.twitter.com/search?q=quitfacebookday).

Und die Maßnahmen wirkten: Über 37.000 [!] begingen den digitalen Exodus aus/auf Facebook.

OK, vielleicht haben Mark Zuckerberg und die restliche Führungsetage von Facebook damit doch kein (eingangs erwähntes) „ernstzunehmendes Problem“: Nachdem Facebook inzwischen die 500 Millionen Nutzer Grenze überschritten hat (http://facebookmarketing.de/zahlen_fakten/infografik-500-millionen-nutzer), stellen die 37.000 Abgewanderten des ‚quit-Facebook-day’s einen, verschwindend geringen, Prozentsatz von ca. 0,007 % dar – wahrscheinlich eine Zahl, die gar nicht weit über die täglich-übliche Fluktuation auf Facebook hinausgeht.

(cc), „If Facebook Was a Country“ des Nutzers „columnfive“ auf auf flickr

Trotzdem zeigt das primäre Abwanderungsmotiv der 37.000 einen Trend auf, der auch von verschiedensten Medien in letzter Zeit immer wieder aufgegriffen wird: Die Datenschutzrichtlinien von Facebook und die Kontrolle über die eigenen Daten.  Und das ist genau jener Punkt, dessen Verständnis sich für mich problematisch darstellt. Ich habe absolut kein Problem damit, wenn Leute damit argumentieren, dass sie ihren Facebook-Account deshalb stilllegen/löschen, weil das soziale Netzwerk zu viel ihrer Zeit frisst: absolut verständlich, absolut nachvollziehbar.

Bezüglich der Daten und den damit zusammenhängenden Richtlinien bin ich jedoch komplett anderer Ansicht: Alle auf Facebook zur Verfügung gestellten Informationen sollten öffentlich sein. Wenn man nicht möchte, dass jemand etwas bestimmtest über einen erfährt, dann sollte man es nicht auf dem größten Online-Kontaktnetzwerk der Welt posten. That’s it.

Und genau aufgrund dessen habe ich auch kein Problem mit der Weitergabe meiner Daten von Facebook an Drittfirmen. Abgesehen davon, dass das dies jederzeit widerrufen und beansprucht werden kann, kommt auch hier der obige Grundsatz zur Geltung: Die Informationen, die ich zur Verfügung gestellt habe, können/dürfen auch andere nutzen. Um noch einen Schritt weiter zu gehen: Ich habe nicht nur kein Problem mit der Weitergabe der Daten – ich glaube sogar, dass es nützlich und angenehm für mich sein kann: Werbung die genau auf mich und meine Interessen zugeschnitten ist, ist für mich weitaus interessanter als Massenreklame.
Daher, ich bleibe bei meinem Grundsatz. Alles soll öffentlich sein. Alles! Zumindest solange ich die theoretische Möglichkeit habe, mich völlig anders zu entscheiden… 😉

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